Trial & Error Folge 46 – Ding Dong Ping Pong bei DHDL: Wann ist ein Modell kein VC-Case?
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In der 46. Folge des Podcasts „Trial & Error“ analysieren Jan Thomas und Fredrik Harkort den Auftritt von Ding-Dong-Ping-Pong in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wann ein Geschäftsmodell ein tragfähiger Venture-Capital-Case ist und wann es eher auf persönlicher Leidenschaft als auf belastbaren wirtschaftlichen Kennzahlen beruht. Anlass für die Diskussion ist unter anderem eine Unternehmensbewertung von fünf Millionen Euro im Zusammenhang mit Tischtennis. Die Hosts untersuchen, wie sich Unit Economics, Auslastung, Deckungsbeitrag, Break-even, Frequenz, Standort und Personalkosten auf die Tragfähigkeit eines Geschäftsmodells auswirken. Dabei geht es auch um die Frage, ob ein Modell mit niedrigen Margen und hohem Personalaufwand überhaupt für eine VC-Finanzierung geeignet ist. Jan Thomas argumentiert konsequent aus der Perspektive von Excel und Finanzplanung und erklärt, warum Szenarien häufig aussagekräftiger sind als ein statischer Businessplan. Außerdem ordnet er ein, weshalb er als Bewohner des Prenzlauer Bergs bei einem 20-Euro-Tischtennistisch skeptisch bleibt. Ein weiteres Beispiel ist ein 6,50-Euro-Crêpe aus Prenzlauer Berg, an dem die wirtschaftlichen Grenzen von Preisen, Kosten und Nachfrage verdeutlicht werden. Fredrik Harkort bringt seine Erfahrung als Seriengründer, Unternehmer und Investor ein. Er erläutert anhand seiner früheren Unternehmen BodyChange und cleverly, wie bereits vor der Gründung beziehungsweise vor der ersten Anmietung zentrale Kalkulationen durchgeführt werden müssen: etwa welche Preise Kunden akzeptieren, welche Vergütung für Mitarbeitende möglich ist und welcher Deckungsbeitrag für die Kundengewinnung verbleibt. Auch seine Tätigkeit als nicht-operativer Co-Founder der DSGVO-konformen KI-Diktiersoftware Sprecho sowie seine Erfahrungen mit Unternehmern werden eingeordnet. Die Folge vermittelt damit einen praxisnahen Blick auf Finanzplanung, Standortwahl, Kostenstrukturen, Skalierbarkeit und die Abgrenzung zwischen einem soliden Geschäftsmodell und einem nicht skalierbaren Liebhaberprojekt.
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5 Mio. Bewertung für Tischtennis: Wo endet Unit Economics, wo beginnt Liebhaberei?Jan Thomas und Fredrik Harkort sezieren in Trial and Error den Ding-Dong-Ping-Pong-Auftritt bei Die Höhle der Löwen, den 6,50-Euro-Crêpe aus Prenzlauer Berg und die Frage, welcher Finanzplan ein Geschäftsmodell trägt und welcher es vor der ersten Miete stoppt.Über die HostsFredrik Harkort ist Seriengründer und Unternehmer mit über 16 Jahren Erfahrung in der deutschen Startup-Szene. Nach Stationen als Film- und TV-Produzent gründete er 2011 BodyChange, das mehrheitlich an Ströer ging, und 2021 das EdTech-Startup cleverly, für das er 10 Mio. Euro VC-Kapital einsammelte. Heute ist er nicht-operativer Co-Founder bei Sprecho, einer DSGVO-konformen KI-Diktiersoftware für Kanzleien und Steuerberatungsgesellschaften.Den Dreisatz vor dem Businessplan kennt er aus eigener Erfahrung: Bei cleverly stand am Anfang die Rechnung, was eine Nachhilfestunde kosten darf, was der Lehrer verdienen muss und wie viel Deckungsbeitrag am Ende für Customer Acquisition übrig bleibt. Aktuell begleitet er zwölf Unternehmermentees mit jeweils mindestens einer Million Euro Umsatz und sieht dort regelmäßig, welche Kalkulation vor der ersten Anmietung fehlt.Hier geht's zu Fredriks Channels:https://hoo.be/fredrikharkorthttps://forfounders.de/Jan Thomas ist Gründer und CEO von Startup Insider, dem führenden Podcast- und Datenportal der deutschsprachigen Startup-Szene. Zuvor verantwortete er die Startup-Publikationen Berlin Valley und The Hundert. Mit tausenden Interviews kennt er die Geschichten hinter den Gründungen wie kaum ein anderer.In dieser Folge argumentiert er konsequent aus der Excel heraus: Auslastung, Deckungsbeitrag, Break-even, Frequenz und Lage. Warum er bei personalintensiven Offline-Modellen mit niedriger Marge keinen VC-Case sieht, warum Szenarien wichtiger sind als der Businessplan und weshalb er als Prenzlauer-Berg-Bewohner beim 20-Euro-Tischtennistisch skeptisch bleibt, ordnet er im Gespräch ein. Zu den Live Sessions: Alle unsere kommenden Live Sessions:https://sessions.startup-insider.com/session?utm_source=podcast&utm_medium=audio&utm_content=shownotes **Startup Insider – der tägliche Podcast zur Startup- & Tech-Szene** Startup Insider liefert dir werktäglich kompakte News, Einordnungen und Interviews zu Startups, Venture Capital, Finanzierungsrunden, Exits und neuen Technologien. **Jetzt folgen & keine Folge verpassen** **Alle weiteren Podcasts, Newsletter, Events & Werbepartner findest du hier** : 🔗 https://linktr.ee/startupinsider Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
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